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Welche Baukultur unterstützt unsere Kulturlandschaft in ästhetischem Sinn, ist nachhaltig und entspricht gleichzeitig den Ansprüchen unserer Zeit? Kann die Gestaltung der Landschaft unseres unmittelbaren Lebensraumes ressourcenschonend, ökologisch und gleichzeitig wirtschaftlich gelingen?

Anläßlich der Buchvorstellung Landschaft und Lebenssinn diskutieren Erwin Frohmann (BOKU Wien) und Albert Kirchengast (ETZ Zürich), Herausgeber des Buches Landschaft und Lebenssinn, am 16. März um 19:00 Uhr mit Gästen dieses Thema auf der Huabn, einem baulich gelungenem Kleinod in Mühldorf bei Feldbach. Gediegen einfache Gestaltung und doch steckt viel mehr dahinter, ein inspirierender Seminarraum verleiht Flügel. Eine gute Gelegenheit, die Huabn kennenzulernen.

Wir versuchen dieses Thema in unserem beruflichen Alltag zu leben und mit Gästen bewusst am Weg durch “unsere” Region zu diskutieren. “Spürbares Feldbach” geht in das dritte Jahr. Die Landschaft um uns bewusst WAHRnehmen. Am Sonntag, 19. März gibt es wieder Gelegenheit dazu. Gabriele Grandl, SPIRIT OF REGIONS & Sonnenhaus Grandl lädt gemeinsam mit Helga Kirchengast HUABN & Lebenssinn zu einem Rundgang und dem bewussten WAHRnehmen, was uns gut tut.

Zu den Terminen 2017: Treffpunkt jeweils 14:00 Uhr beim Rathaus, Rückkunft 18:00 Uhr. 19. März | 02. Juli | 24. September | 26. November 2017

2017-Termine-Spuerbares-Feldbach_web

 

 

Wissenstransfer

Weiterbildung ist wichtig. Wenn sie in der Nachbarschaft stattfindet und zusätzlich Erfahrungsaustausch mit TeilnehmerInnen ermöglicht, die gleichzeitig als Partnerbetriebe während des gesamten Geschäftsjahres fungieren, ist es umso interessanter. Wir freuen uns auf die Inhalte von Hrn. Fröhlich, zu unserer Verbesserung … in den Pausengesprächen sind schon so manche Produkte entstanden … vernetzt mit Kürbishof Gartner, Andrea Bregar vom Kräuterhügel, Vulcano Schinkenmanufaktur, NATAN, Holler Vulkan, Restaurant und Kunsthotel Malerwinkl.Seminare-Impulszentrum-Auersbach

Ein Blick in die Kristalle der Rauhreiflandschaft, es fühlt sich ein wenig starr und resch an, die Morgensonne schickt Ihre Strahlen in das Neue Jahr, ganz neu und unberührt. Ihre Strahlen wandeln die Kristalle in einen Warmton, einladend für Bewegung. Spaziergang von Feldbach über die Gutl-Kapelle in Richtung Giem, auf einer Anhöhe zeigt sich eine Baumgruppe, sie zieht uns förmlich in Ihren Bann. Die Gleichenberger Kogel blinzeln entgegen und bringen uns ins Sein. Das Jahr 2016 haben wir dankbar abgeschlossen, alte Dinge dürfen gehen. Ein wunderbarer Transformationsplatz, die Wiese gewärmt von den Sonnenstrahlen, lädt zum Verweilen. Neues zeigt sich im bewußten Austausch mit der Natur, kommt ins Licht, umhüllt uns mit Freude und will bewegt werden. Danke an Karola Sakotnik von Creating culture für die Begegnung am Neujahrsweg. Spirit of regions, Wegbegleitung mit einer Prise Landschaftsblick.

Transformationsplatz

Neues-im-Licht

 

Im Rahmen des Projekts „DiscOver55“, unterstützt vom COSME Projekt der Europäischen Union und in Zusammenarbeit mit drei weiteren Partnerregionen aus Slowenien, Italien und Finnland durften wir eine 15-köpfige Testgruppe von 23.-28. November in Bad Gleichenberg begrüßen. Unsere Aufgabe im Projekt ist die Entwicklung eines marktfähigen maßgeschneiderten touristischen Angebots für die Zielgruppe „Internationaler Gast im Alter von 55 Jahren und älter“. Eine slowenische Gruppe der Seniorenorganisation ZDUS testete sechs Tage lang unsere Ideen und Vorschläge und wurde jeden Abend über die Erlebnisse befragt.

Für uns als Agentur Spirit of Regions stand vor allem die Entwicklung von emotionalen Erlebnissen in Verbindung mit Tradition und Brauchtum im Vordergrund. Ein Besuch der bereits bekannten touristischen Highlights wie Zotter Schokolade, Vulcano Schinken, Weltmaschine durfte trotzdem nicht fehlen.


Getestete Idee: Advent im Vulkanland
Einstimmung in den stillen Advent mit einer Besichtigung von Straden – der kreative Ausgangspunkt für das grüne Licht der Adventzeit im Vulkanland. Besuch der Adventausstellung und Besichtigung des Schloss Kornberg. Besuch bei den Adventmärkten in Feldbach und Bad Gleichenberg als sehr gegensätzlich Konzepte. Als besonderes Erlebnis wurde von der Gruppe das angeleitete Binden eines Adventkranzes durch den Floristen und die Teilnahme an der Adventkranz Segnung am nächsten Tag in Mühldorf am Dorfplatz bei der alten Schmiede empfunden.

Healing SingingAdvent Jodler
Getestete Idee: Heilende Klänge
Unter Anleitung von zwei erfahrenen Gesangs- und Stimmbildnerinnen (Ursula Krotschek und Olna Imola Trepsker) initiierten wir mit der Gruppe täglich eine musische Erfahrung, die ebenfalls sehr gut angenommen wurde und sicher noch lange in positiver Erinnerung bleiben wird. Folgende Methoden wurden angewandt:
*theoretische Einführung über die Wirkung des Singens auf unsere Gesundheit
*die eigene Stimme im Raum wahrnehmen
*Stimmtechnik, Körperhaltung, Verwendung des Kehlkopfes
*Aufwärm- und Einsingübungen
*die heilende Wirkung der Farben und Chakren
*gemeinsames Tönen im Kreis
*die Wirkung von Klangschalen und Klangschalenmassagen
*Gemeinschaft mit Singen, Mehrstimmigkeit wirken lassen
Der eigens komponierte und gemeinsam erlernte Adventjodler bleibt ein unvergessliches Mitbringsel für die Gäste.


Getestete Idee: Winterwandern
Wie fit sind Gäste 55+, worauf muss bei der Auswahl der Wanderwege und –strecken geachtet werden? Diese Fragen waren vor allem aufgrund des nicht bekannten Alters der Besucher und auch der unstabilen Wetterverhältnisse um diese Jahreszeit spannend. So wanderten wir am Freitag einen Teil des GeoTrails in Kapfenstein vom GeoInfo Museum (herzlichen Dank für die tolle Führung an Viktoria Rubak) zum Schloss Kapfenstein und am nächsten Tag gemeinsam mit Helga und Josef Kirchengast von Absetz (Gleichenberger Kogel) zur Huabn, wo Jause und gemeinsame Meditation wieder stärkten. Beide Modelle waren, wohl auch aufgrund der vorangegangen Überlegungen auch für die beiden 79jährigen Gäste problemlos bewältigbar und für alle ein Erlebnis.


Die Anregungen und Erfahrungen der Gruppe helfen nun maßgeblich bei der Verfeinerung des Angebotes, das den Anteil der internationalen Gäste in unserer Region im Advent 2017 erheblich erhöhen soll. Besonderer Dank gilt den im Projekt involvierten Partnern GEFAS Steiermark (Andrea Grabher, Gesellschaft für Aktives Altern und Solidarität der Generationen), Tourismusverband Bad Gleichenberg, Familie Kaulfersch vom Gleichenbergerhof, Busreisen Genser, Helga&Josef Kirchengast (Huabn), Ursula Krotschek und Olna-Imola Trepsker (Stimmbildung und Klangschalen) sowie den Medienvertretern (Woche, Heimo Potzinger und VulkanTV, Jürgen Tackner) für die Berichterstattung. Projekthomepage: www.discover55.eu 

der Bericht auf VulkanTV
zum Bericht in der WOCHE

Fotos von der Studienreise

5. geführte Landschaftswahrnehmung zu besonderen Orten in der Neuen Stadt Feldbach mit dem Ziel: Wohlgefühl durch die Naturbegegnung und kennenlernen unserer unmittelbaren Umgebung. Die Hainfelder Allee ist ein gut geeigneter Platz zum Einstieg in die bewusste Kommunikation mit der Landschaft. Ein Stück höher geht es von Leitersdorfer Seite in den Steinbruch. Bewusstes Einsetzen der Sinne – das Auge entdeckt in der Streu ein Stammherz – wir nehmen es als nette Begrüßungsgeste der Natur. Ein kleiner Anstieg auf den Vulkanschlot und ein wunderbarer Blick öffnet sich in Richtung Hainfelder Schloss. Wir verbinden uns mit der Platzqualität und tauschen in der Gruppe unser Gefühl an diesem Platz aus. Feinstoffliche Landschaftskräfte sind für das Auge oft an Verwachsungen an den Bäumen ablesbar, z.B. “Baumküsse”, wo Baumstämme sich verbinden. Spiralenförmig nähern wir uns am Weg der tiefsten Stelle, dem Kratersee im Mühldorfer Steinbruch.

Wir achten auf unsere vorangegangenen Gespräche und Gefühle  und erkennen, Informationen sind in der Landschaft gespeichert. Die Steinwände mit den Basaltsäulen geben uns Geborgenheit, gleichzeitig vermitteln sie großen Respekt und eine kaum fassbare Urkraft, das Erdfeuer wird vernommen. Die vermeintliche Wunde in der Landschaft durch den Abbau weicht einer sehr herzlichen Begegnung mit dem Ort und der Faszination von besonderen Steinarten, wie Basaltbombe oder die fünfeckigen Basaltstelen. Die Begegnung stimmt uns fröhlich, wir entdecken viele Herzformen im Gestein, am Gehölz und sind in einem sehr entspannten Zustand. Dies merkt sich unser Gehirn und es reicht die bewusste Erinnerung an die Begebenheit um im Alltag zur Entspannung zu kommen. Danke an Hrn. Michael Appel für die Genehmigung der Begehung. Link zu den Bildern.

Die Verlängerung dieser Linie führt zur Riegersburg und über den Steinberg.

Die Verlängerung dieser Linie führt zur Riegersburg und über den Steinberg.

Gespräche und gleichmäßiges Gehen bringen uns in eine gemeinsame Schwingung!

Gespräche und gleichmäßiges Gehen bringt uns in eine gemeinsame Schwingung!


Der Erfahrungsaustausch ist ein wichtiger Bestandteil der Begehung.

Der Erfahrungsaustausch ist ein wichtiger Bestandteil der Begehung.

Landschaftswahrnehmung macht kreativ, wir sehen ein Nilpferd mit Herz im Basalt.

Landschaftswahrnehmung macht kreativ, wir sehen ein Nilpferd mit Herz im Basalt.

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