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Im Rahmen des Projekts „DiscOver55“, unterstützt vom COSME Projekt der Europäischen Union und in Zusammenarbeit mit 3 weiteren Partnerregionen aus Slowenien, Italien und Finnland durften wir eine 15-köpfige Testgruppe von 23.-28. November in Bad Gleichenberg begrüßen. Unsere Aufgabe im Projekt ist die Entwicklung eines marktfähigen maßgeschneiderten touristischen Angebots für die Zielgruppe „Internationaler Gast im Alter von 55 Jahren und älter“. Eine slowenische Gruppe der Seniorenorganisation ZDUS testete 6 Tage lang unsere Ideen und Vorschläge und wurde jeden Abend über die Erlebnisse befragt. Für uns als Agentur Spirit of Regions stand vor allem die Entwicklung von emotionalen Erlebnissen in Verbindung mit Tradition und Brauchtum im Vordergrund. Ein Besuch der bereits bekannten touristischen Highlights wie Zotter Schokolade, Vulcano Schinken, Weltmaschine durfte trotzdem nicht fehlen. Getestete Idee: Advent im Vulkanland Einstimmung in den stillen Advent mit einer Besichtigung von Straden – der kreative Ausgangspunkt für das grüne Licht der Adventzeit im Vulkanland. Besuch der Adventausstellung und Besichtigung des Schloss Kornberg. Besuch bei den Adventmärkten in Feldbach und Bad Gleichenberg als sehr gegensätzlich Konzepte. Als besonderes Erlebnis wurde von der Gruppe das angeleitete Binden eines Adventkranzes durch den Floristen und die Teilnahme an der Adventkranz Segnung am nächsten Tag in Mühldorf am Dorfplatz bei der alten Schmiede empfunden. Healing SingingAdvent Jodler Getestete Idee: Heilende Klänge Unter Anleitung von zwei erfahrenen Gesangs- und Stimmbildnerinnen (Ursula Krotschek und Olna Imola Trepsker) initiierten wir mit der Gruppe täglich eine musische Erfahrung, die ebenfalls sehr gut angenommen wurde und sicher noch lange in positiver Erinnerung bleiben wird. Folgende Methoden wurden angewandt: theoretische Einführung über die Wirkung des Singens auf unsere Gesundheit die eigene Stimme im Raum wahrnehmen Stimmtechnik, Körperhaltung, Verwendung des Kehlkopfes Aufwärm- und Einsingübungen die heilende Wirkung der Farben und Chakren , gemeinsames Tönen im Kreis die Wirkung von Klangschalen und Klangschalenmassagen Gemeinschaft mit Singen, Mehrstimmigkeit wirken lassen Der eigens komponierte und gemeinsam erlernte Adventjodler bleibt ein unvergessliches Mitbringsel für die Gäste.

Getestete Idee: Winterwandern Wie fit sind Gäste 55+, worauf muss bei der Auswahl der Wanderwege und –strecken geachtet werden? Diese Fragen waren vor allem aufgrund des nicht bekannten Alters der Besucher und auch der unstabilen Wetterverhältnisse um diese Jahreszeit spannend. So wanderten wir am Freitag einen Teil des GeoTrails in Kapfenstein vom GeoInfo Museum (herzlichen Dank für die tolle Führung an Viktoria Rubak) zum Schloss Kapfenstein und am nächsten Tag gemeinsam mit Helga und Josef Kirchengast von Absetz (Gleichenberger Kogel) zur Huabn, wo Jause und gemeinsame Meditation wieder stärkten. Beide Modelle waren, wohl auch aufgrund der vorangegangen Überlegungen auch für die beiden 79jährigen Gäste problemlos bewältigbar und für alle ein Erlebnis.

Die Anregungen und Erfahrungen der Gruppe helfen nun maßgeblich bei der Verfeinerung des Angebotes, das den Anteil der internationalen Gäste in unserer Region im Advent 2017 erheblich erhöhen soll. Besonderer Dank gilt den im Projekt involvierten Partnern GEFAS Steiermark (Andrea Grabher, Gesellschaft für Aktives Altern und Solidarität der Generationen), Tourismusverband Bad Gleichenberg, Familie Kaulfersch vom Gleichenbergerhof, Busreisen Genser, Helga&Josef Kirchengast (Huabn), Ursula Krotschek und Olna-Imola Trepsker (Stimmbildung und Klangschalen) sowie den Medienvertretern (Woche, Heimo Potzinger und VulkanTV, Jürgen Tackner) für die Berichterstattung. Projekthomepage: www.discover55.eu 

der Bericht auf VulkanTV           zum Bericht in der WOCHE

Fotos von der Studienreise

5. geführte Landschaftswahrnehmung zu besonderen Orten in der Neuen Stadt Feldbach mit dem Ziel: Wohlgefühl durch die Naturbegegnung und kennenlernen unserer unmittelbaren Umgebung. Die Hainfelder Allee ist ein gut geeigneter Platz zum Einstieg in die bewusste Kommunikation mit der Landschaft. Ein Stück höher geht es von Leitersdorfer Seite in den Steinbruch. Bewusstes Einsetzen der Sinne – das Auge entdeckt in der Streu ein Stammherz – wir nehmen es als nette Begrüßungsgeste der Natur. Ein kleiner Anstieg auf den Vulkanschlot und ein wunderbarer Blick öffnet sich in Richtung Hainfelder Schloss. Wir verbinden uns mit der Platzqualität und tauschen in der Gruppe unser Gefühl an diesem Platz aus. Feinstoffliche Landschaftskräfte sind für das Auge oft an Verwachsungen an den Bäumen ablesbar, z.B. “Baumküsse”, wo Baumstämme sich verbinden. Spiralenförmig nähern wir uns am Weg der tiefsten Stelle, dem Kratersee im Mühldorfer Steinbruch.

Wir achten auf unsere vorangegangenen Gespräche und Gefühle  und erkennen, Informationen sind in der Landschaft gespeichert. Die Steinwände mit den Basaltsäulen geben uns Geborgenheit, gleichzeitig vermitteln sie großen Respekt und eine kaum fassbare Urkraft, das Erdfeuer wird vernommen. Die vermeintliche Wunde in der Landschaft durch den Abbau weicht einer sehr herzlichen Begegnung mit dem Ort und der Faszination von besonderen Steinarten, wie Basaltbombe oder die fünfeckigen Basaltstelen. Die Begegnung stimmt uns fröhlich, wir entdecken viele Herzformen im Gestein, am Gehölz und sind in einem sehr entspannten Zustand. Dies merkt sich unser Gehirn und es reicht die bewusste Erinnerung an die Begebenheit um im Alltag zur Entspannung zu kommen. Danke an Hrn. Michael Appel für die Genehmigung der Begehung. Link zu den Bildern.

Die Verlängerung dieser Linie führt zur Riegersburg und über den Steinberg.

Die Verlängerung dieser Linie führt zur Riegersburg und über den Steinberg.

Gespräche und gleichmäßiges Gehen bringen uns in eine gemeinsame Schwingung!

Gespräche und gleichmäßiges Gehen bringt uns in eine gemeinsame Schwingung!


Der Erfahrungsaustausch ist ein wichtiger Bestandteil der Begehung.

Der Erfahrungsaustausch ist ein wichtiger Bestandteil der Begehung.

Landschaftswahrnehmung macht kreativ, wir sehen ein Nilpferd mit Herz im Basalt.

Landschaftswahrnehmung macht kreativ, wir sehen ein Nilpferd mit Herz im Basalt.

Im Rahmen des Projekts Eden55plusNW besuchte eine Gruppe von Klein- und Mittelunternehmen aus Slowenien und Kroatien sowie eine Vertreterin einer Seniorenorganisation die österreichische Region „Vulkanland Steiermark“ von 8.-9.11.2016. Ziel der Studienreise war einerseits das Kennenlernen des touristischen Angebots der Region rund um Feldbach sowie die Vernetzung der SMEs aus Slo/Cro/Aut untereinander.

Als Agentur Spirit of Regions unterstützen wir die steirischen Projektpartner bei diesem Projekt und bringen unsere Expertise aktiv ein. So stellten wir unter anderem das Programm für die Reise mit einem fast minutiös durchdachten Zeitplan zusammen und begleiteten die Fachreise. Danke an die PartneragenturAgencija M aus Marburg für die Übersetzungen. Die Entwicklung von authentischen, touristischen Angeboten ist uns ein besonderes Anliegen und so nutzten wir die Möglichkeit, zwei Biobetriebe zu besuchen. Sie sind abseits der touristisch bekannten Wege. Ihre Produktsprache und ihr sichtbares Handeln wurde von den touristischen Gastbetrieben jedoch als sehr zukunftsweisend reflektiert.

Raabauer Eisvogel – Wilma und Karl Kaufmann – Raabau Die Familie Wilma und Karl Kaufmann kultiviert vor allem Holunder, Aronia, Ribisel, Kürbis und rund 1000 Damaszener-Bio-Rosen. Die Früchte und Blüten werden frisch oder getrocknet an den Großhandel geliefert und soweit die Direktvermarktung es ermöglicht, am Hof veredelt. Der Eisvogel brütet in den Raab-Auen, ist im Gemeindewappen und ziert als Label die Produktlinie. Die Gruppe erhielt einen Einblick in den Umgang mit diesen Kulturfrüchten und konnte bei der Verpackung selbst Hand anlegen. www.raabauer-eisvogel.at

Slow Flowers „vom Hügel“ – Margrit de Colle – Erbersdorf Florales Design gehört zur Lebenskultur im Vulkanland. Die Geschenke der Natur ermöglichen dies ganzjährig. Die LebensgärtnerInnen im Vulkanland machen dieses Wissen in Ihren Gärten sichtbar, so auch „Slow Flowers“ im Blumengarten „vom Hügel“ Neue formale Strukturen, alten Baumbestand und landwirtschaftliche Fläche in ein Ganzes zu verwandeln – darin liegt die Passion von Margrit de Colle. Im Workshop gestalteten die Teilnehmer ein herbstlich/winterliches Arrangement aus Zutaten der Natur, die zuvor in Wald, Wiese und Garten gesammelt wurden. www.vomhuegel.at

Seminar - Vom Hügel - Margrit de Colle

Das Feedback der Klein- und Mittelbetriebe im Plenum und mittels Fragebögen erleichtert uns Kundenwunsch und Betriebsangebot in Symbiose zu bringen. Horizonterweiterung öffnet uns für Neues.

Alle Fotos von Tag1; Alle Fotos von Tag2; Reisebericht auf der Eden homepage Tag1 Reisebericht auf der Eden homepage Tag2

Die vierte TAT (Transnational Assesment Team) Exkursion hat uns in die Region Montepisano (IT, Toskana, 18.-22.7.) geführt. Raffaella Nocchi von Montepisano Travel erstellte ein sehr abwechslungsreiches Programm, um einen möglichst umfangreichen Überblick über die touristischen Möglichkeiten der Region zwischen Pisa und Lucca zu schaffen.

Korbflechten-mit-Olivenzweigen

2 Thermen sowie die ausgeprägte Kulinarik verbinden diese Region thematisch mit dem Vulkanland Steiermark. In der Uliveto Therme konnten wir im Park mögliche Urlaubsaktivitäten der Zielgruppe (zb. Bones for life® Übungen, Korbflechten mit Olivenzweigen, expressionistische Aquarellmalerei) ausprobieren. Der Tag wurde durch eine Besichtigung mit anschließender Verkostung in einer Olivenölmühle sowie den Sehenswürdigkeiten der Gemeinden Buti (Theater Francesco di Bartolo), Vicopisano (mittelalterliche Altstadt) und des Monte Serra mit einem großartigen Ausblick über die Region beschlossen.

Fokusgruppengespräch mit Klein- und Mittelbetrieben

Tag zwei stand ganz im Zeichen der Focus Gruppe, wobei diesmal zwei separate Gruppen mit unterschiedlichen Personenkreisen durchgeführt wurden. Am Vormittag trafen sich die Bürgermeister und Vertreter der sieben Montepisano-Gemeinden mit den TAT Mitgliedern zum Austausch im Mönchskloster (mittlerweile Museum) in Calci, am Nachmittag folgten die Gespräche mit lokalen Touristikern (vom Kiosk über Naturparkführer bis hin zu Beherbergern und Touristikexperten). Für kulinarische Abwechslung sorgte die Verkostung bei einem „Urlaub am Bauernhof“ Betrieb zu Mittag. Am Abend wurden wir vor dem Dinner mit einer musikalischen Einstimmung durch einen italienischen Chor, der auch als Programmpunkt in Seniorenurlaubsreisen mit aufgenommen werden kann, überrascht.

thematische-Module

Am dritten Tag besichtigten wir unter anderem den Nationalpark San Rossore sowie ein Weingut in der Nähe von Lucca und die Sternwarte von Capannori. Nach Abschluss der vierten und somit letzten TAT Mission werden nun die Endberichte dieser Missionen sowie buchbare Angebote für die touristische Nebensaison erstellt. Wir erstellen mit unserer Agentur SPIRIT OF REGIONS für Ende November ein mehrtägiges Programm zur Einstimmung in den Stillen Advent Steirisches Vulkanland, welches von einer slowenischen Seniorengruppe getestet wird. Die Pilotgruppe aus Österreich wird die Gegend um Izola (SLO) erkunden. Die beiden Projektregionen Montepisano (IT) und Savonlinna (FI) werden im Herbst ebenfalls wechselweise durch Seniorengruppen bereist.

Fotos vom Projekt

Egal, ob das Johann Puch Haus, der Sandstein im Eingangsportal zum Frauenplatz, die Wiedererkennung der Struktur Rad im Lithopunkturstein von Marko Pogacnik oder das 8-gliedrige Rad im Stadtwappen. Wir nehmen das Rad des Lebens, den Schwingungsbogen der Natur im Sommer als Basis für die Landschaftswahrnehmung in unserer Kleingruppe. Rad-am-Portal-zur-Frauenkirche Herz-in-der-Frauenkirche_625x250

Nach einer theoretischen Einführung nehmen wir im Herz-Schritt die Qualitäten der Frauenkirche wahr und gehen über den Hauptplatz und die Stadtpfarrkirche zu einer Schwelle der Verbindung von alt und neu. Für unser äußeres Auge sichtbar an den wunderbaren Baumstämmen, welche im Stadium der Wandlung stehen und an den wunderbaren Baumstämmen, die in voller Entfaltung als Allee zum Durchgehen einladen. Wir halten uns rechts und verweilen kurz an der Ecke der alten Stadtmauer mit Blick zur evangelischen Kirche.

Der Begleitweg des Klingbaches führt uns zu einem Gerstenfeld – lebe den Moment – es atmet Sommer –  als geomantische Wahrnehmung. Nach jeder Wahrnehmung wird ein Stück gegangen. Wir gehen symbolisch aus einem Feld heraus und gehen unbefangen in ein neues Wahrnehmungsfeld an der Mur. In einer kleinen Mulde im Flussbett zeigt sich in der Meditation die reinigende Kraft des Wassers, ein Wurzelbad im Flussbett der Mur, was wir nicht mehr benötigen, können wir über unsere Wurzeln in die Erde abgeben, Wasser als Transportmittel zur Transformation. Den persönlichen Notizen erfolgt ein Erfahrungsaustausch und ein Danke an den jeweiligen Ort. Blick-zum-Schloss-Gornja-Radgona_625x250

Am Weg stadteinwärts pinselt die Abendesonne einen wunderbaren Anblick an den Himmel und das nahe Schloss Oberradkersburg zeigt isch. Es rufen uns die mächtigen Platanen des Stadtparks, wortlos, mit dem Gefühl des Eintritts in ein erhabenes Spiralfeld, wo Erdkraft aufsteigt, eingewoben und nach oben blickend, der leichten Drehung der Stämme folgend über die Krone hinaus in den Kosmos. Und ein paar Schritte weiter sind wir bei Flanieren + Radieren in der Innenstadt zum Tagesausklang.Stadtpark-Bad-Radkersburg(c)spiritour

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