Aus einer Reiseanfrage entwickelte sich ein dynamisches Format mit viertägiger Begegnung der Sadarbibas Plattform im Südosten der Steiermark.  Angekommen im Sonnenhaus Gandl gab Kunstpädagogin Zsuzsanna Szula eine Einführung in Ästhetik in der Natur inkl. Waldrundgang mit Objektbesichtigung und -gestaltung.
Tag 2 startete mit einer Fachrunde in Feldbach. Lebensraumgestaltung Andreas Stern verkauft Atmosphäre. „Das gilt für die Kunst ebenso, wie für die Entwicklung von Räumen und floralen Konzepten“. Künstler und Koch Peter Troissinger mit klarer Skulpturensprache und Künstlermenü. Fritz und Tanja Marko haben als Künstlerehepaar ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht, ein Abbild davon spiegelt die Galerie Atelier Lebensart Marko in Unterlamm und als Abschluss eine Chorprobe beim Kirchenchor der Stadt Feldbach, nahe dem buntesten Kirchturm der Welt.
Tag 3 widmete sich der Nähe zu Slowenien, passend zu unseren SAGE-Inhalten.  Ein Austausch mit Tiefgang im Keramikatelier von Nandor und Aniko Vidakovich, das Congresszentrum Zehnerhaus mit seinen verschiedenen Facetten, der Aufbau Verein Kulturforum Bad Radkersburg und Seitenblicke in die Geschichte von Bad Radkerburg gab Dorli Weberitsch, dem folgte ein Spaziergang über die Mur als verbindender Fluss nach Gornja Radgona zu RG Dom penine und dann ins Pavelhaus in Laafeld. Zum Thema Serviceclubs und ihre Hilfestellung in Kultur und Alltag berichtete Bettina Habel über das aktive Wirken des Zonta Club Feldbach für Frauen.
Abendprogramm: Interkultureller Wissenstransfer an einem inspirierenden Ort oder einfach gesagt, Trommel-Workshop mit Stefan Putzinger und Musikschülern im Garten vom Sonnenhaus.
Tag 4 führte zu Kornberg Art_Space, zur Familiengeschichte der Familie Bardeau und einem kulinarischen Stopp im Schlossrestaurant. Glaskunst in Bärnbach, die Barbarakirche von Friedensreich Hundertwasser, sowie ein sommerlicher Stadtrundgang mit Konzertausklang in Graz füllen den Reisebericht. Das Schöne dabei – der Faden mit emotionalen Begegnungen webt sein Netzwerk quer durch Europa. Danke Sandra Zalaiskalns und Lauma Celma.