Wissenswertes rund um Erdgeschichte & Mofetten. Geführte E-Bike Tour.
Die Tour führt über die Mur nach Gornja Radgona Slowenien. Durch die Weinberge geht es entlang der Hügel zum Schloss Negova. Erdgeschichte und die hohe Dichte an Mofetten in dieser Gegend bilden die Inhalte der gemütlichen Frühlingsrunde mit dem erfahrenen Radguide Dietmar.
Montag, 04. Mai 2026. Treffpunkt Parkplatz Sportplatz, Mitterling 64, 8490 Bad Radkersburg. 9 Uhr.
Routenlänge ca. 45 km, Reisepass mitnehmen! Kostenbeitrag € 15,00 pro Person
Anmeldung unter touren@spiritour.at oder +43 664 96 82 882

Mit dem E-Bike 18 Mio Jahre spannende Erdgeschichte im Vulkanland hautnah erleben
Die E-Bike-Tour durch die Erlebnisregion Thermen- und Vulkanland vermittelt eindrucksvolle Einblicke in die erdgeschichtliche Entwickung der Region. Entlang einer gut befahrbaren Route erleben die Gäste markante Zeugnisse einer Landschaft, die über Millionen von Jahren durch vulkanische Aktivität und Wasser geformt wurde. Zu den Höhepunkten zählen Basaltformationen, fossilienreiche Kalksteinablagerungen aus einem ehemaligen Urmeer sowie Reste eines rund zwölf Millionen Jahre alten Sumpfwaldes. auch Tuffwände aus verfestigter Vulkanasche an stimmungsvollen Orten liegen auf der Route.
Route 1: 25 – 30 km | Mit Einstiegspunkt am Fuße der Gleichenberger Kogel führt der Weg durch den Kurpark und den Eichgraben hinauf nach Absetz zum ersten Aussichtpunkt über die fruchtbaren Vulkankegel. Das Schloss Kapfenstein blinzelt schon entgegen. Am Höhenweg geht es zur Auffahrt zum Kapfensteiner Kogel, einem urzeitlichen Vulkan der „nach unten ausgebrochn ist“. Stopp bei 2 Stationen am Geotrail, einer mächtigen Tuff-Feldwand als Ergebnis zahlreicher Asche-Stein-Explosionen und Besichtigung des alten Vulkanschlotes. Besuch bei Familie Winkler-Hermaden im gleichnamigen Weingut, sie bewirtschaften den gesamten Kogel biologisch. Wie „Olivin-Bomben“, ein grüner Halbedelstein aus 60 km Tiefe, und die Flasche Olivin zusammenhängen, klärt sich hier. Bei Interesse kurze Einkehr im Gasthof, Restaurant oder Buschenschank (je nach Verfügbarkeit und Interesse). Rückfahrt über Riedelflure nach Bad Gleichenberg, sie sind typisch für das steirische Becken.

Route 2: ca 45 km | Weiterfahrt von Kapfenstein in Richtung Süden in die Weinhügel. Eine besondere Erscheingung sind die Muschelkalk-Ablagerungen des Urmeeres beim Weingut Pfeifer. Auf der Aussichtsterrasse gibt es einen herrlichen Blick auf St. Anna am Aigen, erfrischende Getränke in Selbstbedienung erhältlich. Bergfahrt zur Besichtigung des Waltrafelsen, einem imposanten basaltischen Felssturz vor 5000 Jahren. Fahrt durch den Kogelwald mit Blick in den imposanten, großflächigen und sehr tiefen Basaltsteinbruch bei Hochstraden. Rückfahrt über den Stradner Kogel, eine der mächtigsten Basaltklippen Europas zeigen sich auf dem Weg nach Bad Gleichenberg. (Ein lohnenswerter Abstecher vom Weingut Pfeifer zur Brodlsulz, dem einzigen Gysir in Österreich, wo aus Spalten, die tief ins Erinnere reichen, CO2-Gase aufsteigen und brodelnd in hoher Konzentraion in einem Bach auftreten. Hin- und rückfahrt ca. 1,25 Stunden, Mehrdistanz ca 15 km)
Route 3: ca. 75-80 km | Beinhaltet alle Naturphänomene der Route 2 und führt von der Brodlsulz auf den Stradner Kogel ins Weingebiet Rosenberg mit weitreichendem Blick auf Straden, die Süd-Ost-Steiermark und die Alpen. Das Weingut Krispel hat sich der Regionaliät verschrieben, ist doch das Gebäude einem Vulkan nachempfunden und beim geführten Rundgang säumen inszenierte Basalttröge den Weg, in ihnen reifen Wein & Schwein bio, für eine Gaumenprobe gibt es immer ein kleines Zeitfenster. Im Tal gibt es dann einen kurzen Stopp bei der Johannisquelle. Mineralreiches Heilwasser wird hier abgefüllt. Mit natürlicher Kohlensäure gespeistes Kluftwasser aus rund 5000 Meter tiefe, entstanden vor ca. 1,3 Mio Jahren. Auffahrt nach Straden zu Kalksandstein mit reichhlaitgen Fossilieneinschlüssen und Naturzeugen einer einst reichhaltigen Flusslandschaft. Rückfahrt am Höhenzug nach Bad Gleichenberg. Auf-Abstiege ca. 1000 Höhenmeter.
Fachliche Begleitung für eine gemütliche Radreise, je nach Interesse, Kondition und Erfahrung im Umgang mit einem E-Bike und Wetterbedingungen sind individuelle Anpassungen und Erweiterungen jederzeit möglich. Dank E-Bike-Technik ist die Strecke gut zu bewältigen und eignet sich ideal für naturinteressierte Gäste. Der dramaturgische Aufbau und die Routenführung sind die Schöpfung von Dr. Dietmar Graffius. Wir freuen uns über die Unterstützung und sind dankbar … wenn Dietmar Zeit für anfragende Gruppen findet … und das Echo der zufriedenen Gäste.


