INKULT – Fachexkursion nach Tinjan

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INKULT – Fachexkursion nach Tinjan

Im Rahmen des Projektes INKULT waren wir am vergangenen Wochende wieder bei einem Austauschgespräch europäischer Regionen mit dabei. Gemeinsam mit Vertretern der Regionen Zywiec in Polen und Zala Zöld Szive in Ungarn machten wir uns auf in die Gemeinde Tinjan im Inland von Istrien. Michael Fend als Projektleiter sorgte für das sprachliche Verständnis und die Kroatin Ana Deltin für ein fachliches Programm rund um die hochwertigen Produkte der Region Istrien und deren Inhaltsstoffe.

Rund um Tinjan werden zurzeit die Oliven geerntet. Bei einer Olivenöl Verkostung konnten wir so das frisch gepresste Öl, noch trüb von der Pressung am Vortag, mit Öl aus dem Jahr 2009 vergleichen. Auf der Schinkenmesse ISAP bot uns eine breite Palette europäischer Rohschinkenproduzenten ihre Köstlichkeiten an. Ebenso wichtig wie Olivenöl und Rohschinken sind für die Istrianer guter Wein und Trüffel, wobei man besonders stolz darauf ist, dass in Istrien weiße und schwarze Trüffel gefunden werden. Gut ausgebildete Sommeliers wissen über den Wert der edlen Köstlichkeit Bescheid. Nach all dem Genuss und den Diskussionen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes in Tinjan freuten wir uns am Abend schon immer auf unser Bett. Um den Austausch abzurunden nächtigten wir in landestypischen Steinhäusern. Der Trend zum Agrotourismus macht sich auch in Kroatien bemerkbar und lockt die Gäste verstärkt weg den Küsten hin zum authentischen Inland, dem wahren Kroatien.

Weitere Fotos von den INKULT Projekttreffen haben wir auf Flickr veröffentlicht.
Hier geht es zum Fotoalbum
INKULT zum Nachlesen:
Mai 2010 im Vulkanland
August 2010 in Zywiec

Von | 2017-08-24T23:17:56+00:00 Oktober 28th, 2010|Kategorien: Spirit of regions|Tags: , , , |1 Kommentar

Ein Kommentar

  1. Steirerbua 27. November 2010 um 10:04 Uhr- Antworten

    Eine Schinkenmesse mit Verkostungsmöglichkeiten ist ein echter Gaumentraum. Mein Lieblingsschinken ist der steirische Vulkanschinken, der spielt in einer eigenen Liga. Prosciutto hin oder her, einem Steirer schmecken die steirischen Erzeugnisse eben immer noch am besten. 😉

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